Gedanken zum rechten Winkel
Wie wirken sich Abweichungen vom rechten Winkel auf die Erlebnisqualität von Gebäuden aus?
Zusätzliche Informationen und weiterführende Links finden Sie in den Shownotes zu dieser Episode.
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Tiefliegende, luftdurchströmte thermische Erdmassespeicher werden als Luftbrunnen bezeichnet. Die in Funktion erhaltene Luftbrunnenanlage des Wiener Burgtheaters aus dem 19. Jh. belegt die nachhaltige Wirksamkeit dieser Form der Gebäudekonditionierung.
Eine genaue Ausführung des Bauwerks gilt in der rezenten Architektur als Qualitätsmerkmal. Rechtwinkelige Details, exakt horizontale oder vertikale plane Flächen als Ausdruck von Schönheit. Gebäude die handwerklich ausgeführt worden sind, zeigen hingegen durchaus Abweichungen vom Lot und vom rechten Winkel. Viele Menschen erleben diese Ungenauigkeiten aber nicht als störend, sondern vielmehr wohltuend menschlich. Vielleicht fällt uns unsere Unvollkommenheit deutlicher auf, wenn wir von allzu großer Perfektion umgeben sind?
Dass der Ressourcenverbrauch und damit die Baukosten in Relation zum Bauvolumen stehen ist eine Milchmädchenrechnung. Dass aber die Wohnzufriedenheit mit der Größe eines Hauses wächst gilt es zu hinterfragen. Ohne Verlust der Wohnqualität kann man sich unnötigen Raumbedarf durch schlecht geplante Erschließungsflächen ersparen. Heikler ist schon die Frage nach repräsentativen Räumen: baue ich für meine primären Bedürfnisse und wie wichtig ist es mir mich über die Größe meines Hauses anderen gegenüber darzustellen. Dazu vielleicht ein ungewohnter Gedanke. Es ist durchaus denkmöglich, dass gesellschaftliches Ansehen in wenigen Jahren nicht mehr aus der Fähigkeit zu größtmöglichen Ressourcenverbrauch sondern vielmehr aus möglichst kluger Selbstbeschränkung erwächst. Less is more.
Massiv gebaute Häuser besitzen genug Speichermasse um thermische Tagesspitzenwerte zu verzögern. Idealerweise sollte die Verzögerungszeit etwa 12 Stunden betragen, denn dann ist es möglich zwischen dem Tagesmaximum und dem Nachtminimum einen optimalen Ausgleich zu schaffen. Durch möglichst einfache, gebäudespezifische technische Maßnahmen, wie etwa gekippte Fensterflügel, erfolgt dabei der Luftdurchzug.
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Hallstatt besitzt eine hochwertige Bausubstanz, die über Jahrhunderte den Menschen diente. Mit dem Einsatz hochwertiger, lokal vorhandener Baustoffe wie Holz und Kalkstein entstehen Gebäude von langer Lebensdauer. Traditionelle Baustoffe und Baukonstruktionen die sich regional langfristig bewährt haben altern mit Würde und sehen auch nach langer Nutzung noch schön aus. Diese hervorragenden Eigenschaften natürlicher Baustoffe können mit den naturwissenschaftlichen Methoden der Bauphysik belegt werden.
Der Grundriss ist eine Bauzeichnung, in der aus der Vogelperspektive Raumgefüge dargestellt sind.
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Dach und Wandkonstruktionen aus Baumrinde finden wir im traditionellen Bauwesen sowohl in Skandinavien als auch in Japan aber auch im Alpenraum. So wie die Rinde am lebendigen Baum evolutionär optimiert die empfindliche Holzzuwachszone schützt, kann Rinde auch als Gebäudehülle eingesetzt werden.
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Die Radiomacherin Erika Preisel vom FRS befragt die Bauforscher Günther Kain und Friedrich Idam zum Konzept der Simple Smart Buildings.
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Grundsätzliche Überlegungen zum Neu - Bauen, Um - Bauen oder Nicht - Bauen unter krisenhaften Rahmenbedingungen. Zusätzliche Informationen und weiterführende Links finden Sie in den Shownotes zu dieser Episode.