Gedanken zur Fensterteilung
In dieser Episode wird das Muster 239 der Mustersprache von Christopher Alexander beleuchtet, das die Vorteile kleiner Scheibenteilungen bei Fenstern betont. Alexander erklärt, dass Rahmen einzelne Bilder erzeugen, die ein reichhaltigeres Seherlebnis bieten, ähnlich wie schmale vertikale Fenster, die je nach Position variierende Ausblicke ermöglichen. Historisch bedingt durch Glasherstellungstechniken bis ins 19. Jahrhundert, erfüllen geteilte Fenster besser die duale Funktion von Schutz und Öffnung, während große Scheiben wie ein unsichtbarer Film wirken. Ergänzt werden diese Gedanken durch Bezüge zur Facial Bias in der Wahrnehmung von Fenstern als Augen, fraktalen Mustern in der Architektur und orientalischen Maschrabiyyas, die Sicht nach außen bei Schutz vor Einblicken erlauben. Grundlegende Gedanken zur Mustersprache, Gedanken zu anderen Mustern von Christopher Alexander und den Link zur Episode, in welcher der Architekt Gernot Mittersteiner über seine Zusammenarbeit mit Christopher Alexander berichtet, finden Sie auf meiner Landingpage "Mustersprachen".
Link zur Episode über Ästhetik in der Architektur.
Kommentare
Neuer Kommentar