Der freie Zugriff für Kinder zu Holz und Werkzeug ist prägend. Dinge selbst zu fertigen wird zur alltäglichen Selbstverständlichkeit und die Werkstatt bildet ein eigenes Soziotop. Günther Kain und Friedrich Idam erzählen von ihrem persönlichen Zugängen zum Holzhandwerk.
Was hat eine Kaffeemühle in einem Podcast übers Bauen verloren? Am Beispiel einer handbetriebenen über 90 Jahre alten Maschine lässt sich zeigen, wie nachhaltige Technologie funktioniert.
Tannin ist ein natürlicher Holzinhaltsstoff, der auch als Bio-Kleber genutzt werden kann.
Zusätzliche Informationen und weiterführende Links finden Sie in den Shownotes zu dieser Episode.
Der großflächige Abbau mineralischer Körnungen wie Sand und Schotter stellt einen problematischen Eingriff in Naturräume dar. Als Alternative dazu bietet sich kleinteilige regionale Entnahme oder die Nutzung von Recyclingmaterial an.
Dämmplatten aus Baumrindenabfällen sind nachhaltig und besitzen interessante bauphysikalische Eigenschaften.
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Der Verzicht auf energieftessende High-tech bedeutet nicht ein "Zurück in die Steinzeit". "Mittleren Technologien" erleichtern die Arbeit, sind aber energieeffizient, resilient und langlebig.
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Kastenfenster aus Holz weisen gute bauphysikalische Qualitäten auf. Über ihre lange Lebensdauer betrachte sind auch Kosten und ökologischer Fußabdruck gering.
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Um Steine einfach zu brechen und zu spalten braucht man gutes Werkzeug. Mit handwerklichem Erfahrungswissen können aus einfachen Kohlenstoffstählen hochwertige Werkzeuge mit langen Standzeiten geschmiedet werden. Aber auch im Steinbruch kann durch den Einsatz von simplen Schwarzpulver erstklassiges Steinmaterial gewonnen werden. Selbst gewonnenes und zugerichtetes Steinmaterial zu verarbeiten ist kostengünstig, dauerhaft und nachhaltig schön.
Das baukulturelle Erbe "Arkade" als öffentlich zugänglicher, beschatteter Raum besitzt angesichts des Klimawandels enormes Potenzial. Ganz ohne Klimaanlage - simple smart.
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Zeiten des Umbruchs fordern einen Wechsel der Strategien. wenn es an Fachkräften mangelt oder Baustoffe nicht mehr just in Time verfügbar sind gilt es selber Hand anzulegen. So entstand in den Wirren nach dem ersten Weltkrieg die Siedlerbewegung, wo Wohnungssuchende freie Grundstücke besetzten und dort gemeinschaftlich mit einfachen Materialien kleine Häuser bauten. Aus Zweckgemeinschaften entstanden stabile soziale Netzwerke, die auch lange nach der Fertigstellung der Häuser tragfähig blieben.