Simple Smart Buildings

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Transkript

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Friedrich Idam:

Simple Smart Buildings, es geht um das Holz. Ich habe ja angekündigt, dass sich jetzt einige Episoden um das Thema Holz drehen. Da gab es jetzt zwei Episoden, ein Gespräch mit Günther Kain, einmal über das Fällen des Holzes, dann über die traditionelle Waldnutzung im Salzkammergut, die sogenannten Servituten. Ich habe dann so eine Solo-Episode eingeschoben, Gedanken über Holzschindel. Es ist natürlich zu diesem großen Holz, denn ich würde auch mit dir gern noch einmal so eine eigene Gesprächsepisode zu den Holzschindeln machen. Und heute würde ich aber gerne chronologisch weitergehen. Der nächste Schritt nach dem Fällen des Baumes ist die sogenannte Ausformung. Das heißt, das ist das Überlegen, was aus dem Baum überhaupt werden soll. Und ich kann mich erinnern, in der vorletzten Episode hast du von deinem Großvater erzählt, der in dem kleinen Eigentumswald eigentlich schon wusste, welche Bäume wofür gebraucht wurden. Also dass eigentlich schon bevor der Baum gefällt wurde, die Überlegung dastand, was aus diesem Baum werden soll. Und ich denke, wenn wir da einsteigen über die Ausformung des Holzes, dass wir hier vielleicht einmal deine Erfahrungen, wenn du in deinem Wald Bäume fällst, wie gehst du da heran, nach welchen Kriterien gehst du da vor?

Günther Kain:

Ja, ich denke, das Ausformen hat jetzt mehrere Dimensionen. In der modernen Forstwirtschaft ist es ja eher so, dass Bäume gefällt werden und dann je nach Abnehmer, je nach Käufer, Längen ausgeformt werden. Das heißt, da wird Ausformen im Grunde mit Abschneiden auf die richtige Länge gleichgesetzt. Und das ist wiederum recht trivial, da wird in Meterabstufung, in seltenen Fällen in Halbmeterabstufung plus ein definiertes Übermaß abgelenkt. In dem Setting, das du jetzt von meinem Großvater angesprochen hast, kommt noch viel mehr dazu, weil da wird ja dann jetzt auch interessant, Länge-Durchmesser-Kombination. Für die Hörer und Hörerinnen die Einschnittart, also ob ich jetzt aus einem Stamm Bretter, Pfosten oder Kanthölzer gewinnen möchte.

Friedrich Idam:

Vielleicht hier mal kurz die Definition. Das Kantholz, das ist ein Holzsortiment, das in der Querschnittsfläche annähernd quadratisch ist. Während das Brett ein Sortiment ist, das in der Querschnittsfläche einen sehr längs rechteckigen Querschnitt zeigt. Und die Unterscheidung Brett und Pfosten ist die, dass Pfosten einfach dicker sind als Breter. Für unsere Hörerinnen und Hörer aus Deutschland, in Deutschland bezeichnet man die Pfosten als Polen.

Günther Kain:

Ja, und dann kommt noch dazu, dass beispielsweise jetzt bei einem Kantholz, also einem Holzelement mit größerem Querschnitt, dann auch interessant wird, ob dieses den Kern beinhaltet oder ob der Kern des Stammes im Zuge des Einschnitts getrennt wird, aber Element der Kanthölzer bleibt oder eben die höchste Qualitätsstufe kernfrei eingeschnitten wird.

Friedrich Idam:

Warum?

Günther Kain:

Ja, weil der Kern, das juvenile Holz nennt man das, das junge Holz des ersten Sprosses beinhaltet, die erste Markröhre und dieser Teil des Stammes erhöhtes Quell- und Schwundverhalten aufweist. Das Brett, der Pfosten, whatever, zur Rissigkeit neigt und für höherwertige Verwendung schlicht nicht geeignet ist. Und basierend darauf, ob ich jetzt aus einem Stamm ein Kantholz, zwei Kanthölzer, vier, ob kerngetrennt oder kernfrei einschneide, muss ich jetzt mit der Länge, die ich benötige, natürlich auch den Durchmesser des Stammes bedenken. Und das macht eigentlich die Holzausformung zu einem komplexen Problem, vor allem wenn man dann in der höchsten Stufe sogar noch darüber nachdenkt, ob es jetzt ein Bloch sein soll, das wirklich astfrei ist.

Friedrich Idam:

Also bei Bloch auch hier wieder die Definition, das sind zylindrische Stammstücke oder eigentlich kegelstumpförmige Stammstücke, die bereits entastet sind, noch diesen runden Querschnitt besitzen, teilweise sogar noch die Rinde besitzen und eine Länge von zumindest drei Metern.

Günther Kain:

Und was ich eben sagen wollte, dann noch dazukommt, ob zum Beispiel in einem Teil des Bloches eine leichte Verfärbung beispielsweise gar kein Problem ist, weil es das Kantholz einer Pfette wird, wo man das nicht sieht. Summa summarum ist die Unterscheidung. Tatsächliche Verwendung des Bloches bei der Ausformung bereits zugeordnet ist, was für den kleinbäuerlichen Wald sehr oft der Fall ist, währenddessen in der industriellen Verwendung diese Zuordnung zu einem viel, viel späteren Zeitpunkt erfolgt. Jetzt etwas polemisch gesagt, dass Bloch noch nicht weiß, was es wird.

Friedrich Idam:

Weil in diesem kleinbäuerlichen Setting, das du beschrieben hast, ist ja letztlich der Holzfäller, der Ausformer und der Nutzer eine Person. Es ist ein System der kurzen Wege, also der kurzen Wege jetzt nicht nur im räumlichen Sinn, sondern auch im wirtschaftlichen Sinn, sodass eine Person im Mindsetting mehrerer Personen ist und so eigentlich sehr kurze Gedankenwege.

Günther Kain:

Ja, es ist ja auch vom Ablauf, wenn ich angenommen ein Wirtschaftsgebäude im kleinbäuerlichen Setting errichten möchte, so ist der erste Schritt die Planung des Gebäudes, im zweiten Schritt die Erstellung eines Holzauszuges, damit meint man, welche Kanthölzer braucht man, welche Pfostenbretter und so weiter und in welcher Menge. Und dann der Einschlag und die Ausformung des Rundholzes, während in der industriellen Umgebung Holz eingeschlagen wird, nach welchen Kriterien auch immer ausgeformt und dann eigentlich erst frühestens im Sägewerk eigentlich eine Auswahl aus der Fülle der Stämme erfolgt. Also da ist Einschlag und unmittelbare Verwendung einfach getrennt. Und da ist natürlich dieses kleinbäuerliche Setting im Vorteil, weil eine maximale Rohstoffausnutzung möglich wird.

Friedrich Idam:

Wir gehen ja jetzt immer von dem gängigen System Sägewerk aus. Also das Holz, das Bloch in einer meistens Gattersäge oder Blockbandsäge, da können wir dann später auch noch darüber sprechen. Das wird, denke ich, eine eigene Episode werden. Aber es gab hier im Salzkammergut in dieser Gebirgsregion in den nördlichen Kalkalpen Österreichs, meines Wissens nach wurde bis in die Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg von manchen Nutzern das Holz bereits im Wald mit Hilfe der Breithacke auf Kanthölzer ausgearbeitet. Das ist ja jetzt schon mehr als eine Ausformung, das ist ja letztlich schon die Herstellung des Sortiments und da denke ich, ist man ja noch näher dran, da sind ja die Wege noch kürzer.

Günther Kain:

Ja, ich kann bestätigen, dass mein Großvater unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg damals Haus gebaut und im Anschluss noch einen Stadel errichtet und es für ihn damals günstiger war, das Holz auszuhacken, als es sich schneiden zu lassen, weil der Schnittlohn für ihn eine große finanzielle Belastung bedeutet hätte.

Friedrich Idam:

Und beim Aushacken entstanden ja dann nicht Kanthölzer mit parallel laufenden Kanten, sondern da wurde ja... Die ursprüngliche Geometrie des Bloches, das eben im erdnahen Bereich einen größeren Durchmesser besitzt, im Wipfelbereich einen etwas kleineren Durchmesser, wurde ja logischerweise, weil das Hacken ja sehr mühevoll und anstrengend ist, so wenig wie möglich weggehackt. Also man folgte letztlich dem Durchmesser des Stammes und so entstanden Kanthölzer letztlich in der Form eines Pyramidenstumpfes, wo aber gewährleistet war, dass der Faserverlauf eigentlich immer durchgängig war. Und so Hölzer entstanden, die einerseits bessere statische Werte besaßen und andererseits, wenn man die dann noch klug eingebaut hat, zum Beispiel ein Schrägholz am Dach, also ein Sparren, da kann ja die Auskragung über den Traufbereich nach außen hin zum freien Ende letztlich im Querschnitt abnehmen.

Günther Kain:

Ja und es kommt hinzu, wie du sagst, dass die natürliche Faser bestmöglich erhalten bleibt und das beobachten wir auch hier im Salzkammergut, dass zum Teil vor allem die Sparrenquerschnitte erstaunlich gering ausgefallen sind, wo aber die Dauerhaftigkeit zeigt, dass dies funktioniert. Und da ist sicher mit ein Grund, dass zum einen diese gehackten Kanthölzer verwendet wurden und zum anderen natürlich ein großes Wissen um die entsprechende Holzauswahl gegeben war. Würde man diese Querschnitte in gesägtem Standardrundholz umsetzen, bekäme man sicher mehr Probleme, als dies gegebenenfalls so der Fall ist.

Friedrich Idam:

Mir fällt jetzt spontan ein, bei Blockzimmerungen wurde ja auch mit solchen letztlich konischen Kanthölzern gearbeitet und damit die Wand nicht schräg wurde, hat man dann alles. Einmal das dicke Ende und einmal das dünne Ende auf eine Seite gelegt. Und so erhielt man bei geringstmöglichem Abfall letztlich ein optimales Ausgangsmaterial.

Günther Kain:

Ist übrigens auch interessant, weil man sich vielfach wundert, warum bei alten Gebäuden die Sparrenquerschnitte liegend orientiert sind. Wobei das Widerstandsmoment, die Widerstandsfähigkeit gegen Durchbiegung natürlich bei stehenden Querschnitten besser wäre, aber das hat natürlich mit dieser Arbeitsersparnis zu tun, weil viele Sparren dann einfach nur zweiseitig parallel gehackt wurden, dies dann logischerweise die Auflagefläche des Kantholzes ist und das einfach einen liegenden Querschnitt ergibt.

Friedrich Idam:

Aber dass zwar einerseits von der Statik betrachtet eine ungünstigere Geometrie gegeben ist, dass aber von der Festigkeitslehre her betrachtet durch den durchgehenden Fasernverlauf wesentlich bessere Festigkeitswerte gegeben werden, die letztlich die ungünstige Geometrie ausgleichen.

Günther Kain:

Ja, so kann man das sicher sehen. Und auch das, was uns heutzutage vielleicht schwer eingängig ist, immer auch mitzudenken, dass man dort, wo man handwerklich manuell arbeitet, natürlich viel mehr Intelligenz darauf verwendet, wie man Kraft sparen kann, wie man Zerspannung minimieren kann. Das ist ja letztlich eine Betrachtungsweise, die uns vollkommen verloren gegangen ist.

Friedrich Idam:

Man könnte ja fast die Faustregel formulieren, dass im Regelfall Kraftersparnis, Krafteffizienz, letztlich Energieersparnis, fast immer gleichzeitig auch eine Materialersparnis bedeutet.

Günther Kain:

Ja, so kann man das sicher sehen und ist ein Gedanke, der... Leider jetzt in der sich verschlechterten Wirtschaftsumfeld, auch der geopolitischen Lage, vielleicht auch eine Überlegung ist, die an Relevanz gewinnen wird. Einfach auch in seinem Tun als Handwerker Materialersparnis und somit Energieersparnis anzustreben.

Friedrich Idam:

Und ich denke, wie du eben jetzt erzählt hast, dass es für deinen Großvater in den 1950er Jahren noch billiger war mit der Breithacke. Vielleicht hier dieses Werkzeug, die Breithacke ist ja auch sehr interessant. Die Breithacke hat eben, wie der Name suggeriert, eine sehr breite Schneide, dient dazu, den Stamm in Längsrichtung zu bearbeiten und hat bei der Handhabe beim Stiel ja die Besonderheit, dass der Stiel nicht in der Ebene der Schneide verläuft, sondern schräg nach außen wegzieht.

Günther Kain:

Und es gab dann linke und rechte Breithacken, je nachdem auf welcher Seite des Stammes man arbeitete. Vielleicht auch als Anekdote, es wurde um die Hackebene anzureißen ein Schnurschlag durchgeführt, also eine eingefärbte Schnur wurde über den Stamm geschlagen und daher rührt er auch. Das Sprichwort über die Schnur zu schlagen, weil natürlich verboten war mit der Hacke, diese Schnurebene zu durchtrennen und ist vielleicht auch ein interessanter, eine symbolische Bedeutung, dass man zu viel Material wegnehmen, sozusagen über das Maß hinaus zu arbeiten, als über die Schnur zu schlagen bezeichnet.

Friedrich Idam:

Und letztlich natürlich, um dieses Thema abzurunden, ich habe vorher schon den Gedanken formuliert, es geht um die kurzen Wege im Denken, die kurzen Entscheidungswege, aber ein wesentlicher Faktor ist natürlich auch der der kurzen Transportwege. Wenn man nämlich das Holz richtig ausformt, richtig überlegt und dann auf den Sägeeinschnitt verzichtet und das im Wald mit der Breithacke bearbeitet, dann fällt ja der Weg ins Sägewerk weg. Und man kann eigentlich auf kurzem Weg, wenn der Wald des kleinen bäuerlichen Betriebs in der Nähe des Hofes ist, mit kürzesten Wegen das Holz vom Wald dorthin transportieren, wo es letztlich eingebaut wird.

Günther Kain:

Ja und implementiert auch, dass kein unnötiges Volumen transportiert wurde, weil sozusagen nur der Nutzholzanteil wirklich dann zu den Gehöften gebracht wurde. Und vielleicht auch interessant aus forstwirtschaftlicher Sicht gibt es ja mittlerweile im Zuge des Ganzbaumverfahrens, also wo ein Baum gefällt wird und mit dem Astwerk der ganze Baum genutzt wird, das Problem, dass zu viel Biomasse aus dem Wald entfernt wird und in diesem historischen Setting, wurde sozusagen all das, was man an Biomasse nicht nutzte, im Wald belassen und das hat ökologische Vorteile.

Friedrich Idam:

Jetzt werden sich unsere Hörerinnen und Hörer vermutlich denken, dass diese Gedanken möglicherweise schon sehr romantisch sind. Die vorher formulierten Gedanken mit dem Aushacken, da sind wir ja auch wieder in einem Technologiebereich. Ja, auch hier stellt sich die Frage, wie bei den Holzschindeln, das ist ja nicht einmal mehr mittlere Technologie, das ist ja wirklich lodig, wobei andererseits ja doch erhebliche handwerkliche Fertigkeiten. Ich kann mich erinnern, ich habe einmal für eine Holzdecke in meinem jugendlichen Enthusiasmus noch ein Kantholz ausgehackt. Das ist mir nicht so leicht gefallen, wobei ich dann schon gemerkt habe, nach so einem Tag Hacken, man kommt schon hinein. So wie ist dein Eindruck? Überschätzt man die Schwierigkeit dieser Handwerkstechniken? Unterschätzt man sie?

Günther Kain:

Also was man glaube ich tendenziell unterschätzt, ist schon der Kraft- und Energieaufwand. Was man überschätzt, ist sicher die Zeit, die man benötigt. Also ich habe das noch bei meinem Großvater gesehen, wer so eine Breithacke zu führen versteht, das geht schon zügig voran. Ich habe selber erlebt, ich habe mir das dann doch nie angetan und habe mal ein, das ist ja oft dann bei der bäuerlichen Holzfällerei der Fall, dass ein Bloch besonders schön ist, ein Stammstück, wo man dann sagt, das behält man sich für Tischlerzwecke auf und wo ich dann mit der Motorsäge Pfosten ausgeformt habe, was übrigens eine wirkliche Benzinschlacht ist und der Großvater nebenbei mit der Breithacke sich Stücke zugerichtet hat. Und da ist nicht viel Geschwindigkeitsunterschied. Also das war für mich wirklich beeindruckend.

Friedrich Idam:

Aber mit wesentlich weniger Kraftstoffeinsatz. Und natürlich, denke ich, war diese Arbeit mit der benzingetriebenen Kettensäge auch für dich durchaus anstrengend. Aber du hattest natürlich auch den Genuss des Einatmens.

Günther Kain:

Die Abgase.

Friedrich Idam:

Aber letztlich hat ja dein Großvater mit dem Hacken, das ist ja ähnlich so, wie es ich vom Steine zu richten kenne es ist eine Bewegung, von der schon der ganze Körper erfasst ist also nicht nur die Arme, das ist der ganze Körper, letztlich auch ein Training und vielleicht, wenn man jetzt diesen kühnen Gedanken formuliert, vielleicht ist es doch eine Zukunftsstrategie, wenn man, an die zusammenbrechenden globalen Lieferketten denkt, zumindest jetzt zum Zeitpunkt unseres Gesprächs, wir sind gerade jetzt im März 2022, wenn man daran denkt, wie teuer die Rohstoffe werden und umgekehrt, wie viel Zeit wir in einem Fitnessstudio verbringen und dafür noch Geld zu bezahlen, ob es nicht in Summe gedacht, als Sport betrachtet, vielleicht doch klüger wäre, ein Kantholz auszuhacken.

Günther Kain:

Ja, und auch die Frage der Arbeitsumgebung. Ich weiß noch gut, so als Jugendlicher, wo der Großvater, das habe ich damals lächerlich gesehen, immer gesagt hat, bis drei Zentimeter Durchmesser Äste hacken, macht nicht so einen Lärm und du bist schneller. Entschuldigen Sie, dass ich da in den Dialekt verfallen bin, aber er war wirklich bis drei Zentimeter Durchmesser beim Entasten der Stämme mit der Asthacke schneller als mit der Motorsäge und das hat er auch durchgezogen.

Friedrich Idam:

Das deckt sich mit meinen Kindheits- und Jugenderfahrungen, als ich meinem Vater im Wald helfen musste, damals natürlich mit sehr wenig Begeisterung. Und auch da galt es, dünne Äste mit der Asthacke abzuhacken und man ist auch schneller. Wenn man es beherrscht, ist ein nicht allzu dicker Ast mit der Asthacke mit einem Schlag abgeschlagen.

Günther Kain:

Genau, es ist natürlich eine gewisse Handfertigkeit entsprechend zu treffen, weil die Herausforderung ist, dass der Ast wirklich bündig mit der Umfangfläche abgehackt wird, aber das lässt sich ja lernen und üben.

Friedrich Idam:

Und da fällt mir schon wieder ein Thema für eine Episode ein, vom Schärfen der Hacken.

Günther Kain:

Wunderbar.

Friedrich Idam:

Günther, ich danke dir für das Gespräch.

Über diesen Podcast

Simple Smart Buildings steht für Gebäude die einfach und dauerhaft gebaut sind. Für die Generationen vor uns war es ganz normal mit einfachen Mitteln dauerhafte Gebäude zu errichten. Diese Art zu bauen hat sich über Jahrhunderte bewährt und wir können daraus lernen. In den verschiedenen Regionen entwickelten sich aus lokal vorhandenen Baustoffen resiliente Baukonstruktionen und Gebäudetypen, welche Jahrhunderte überdauert haben und gerade deshalb immer noch eine hohe Nutzungsqualität bieten. Dieser Podcast erzählt von Möglichkeiten einfach gut zu bauen.
Ab Folge 140 ist für jede Episode ein redaktionell bearbeitetes Transskript hochgeladen.

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von und mit Friedrich Idam und Günther Kain

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