Simple Smart Buildings

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00:00:00: Heute zu Gast in Simple Smart Buildings, Konstanze Weiser und Iris Nöbauer.

00:00:07: Beide haben Architektur studiert und beide sind im Vorstand des Vereinster-Initiative Gemeinsam bauen und wohnen.

00:00:17: Samstag, dem XXI.

00:00:21: ist der Tag der offenen Wohnprojekte.

00:00:25: Was erwartet die Besucher bei diesem Tag?

00:00:30: Was kann man da sehen?

00:00:32: Ja, danke für die Einladung zu allererst.

00:00:35: Der Tag der offenen Wohnprojekte ist eine Kooperation mit all den über fünfzig beteiligten Wohnprojecten.

00:00:44: sind auch über zehn Baugruppen dabei, die noch innenstehungs- und in der Planung oder in der Entwicklung sind.

00:00:50: aber bei denen Schon fertigen Projekten kann man einfach vorbeikommen, eine Führung bekommen oder je nachdem was sich das jeweilige Projekt einfallen hat lassen.

00:01:00: Auch in Austausch gehen mit den Bewohnern vielleicht einen Video oder einen Film anschauen oder auch Kaffee und Kuchen gemeinsam essen.

00:01:10: also das ist total unterschiedlich.

00:01:12: Manche feiern auch sonstiger Jubiläen.

00:01:17: Im Prinzip kann sich selber aussuchen welches Projekt interessiert mich am meisten, welches ist bei mir in der Nähe weil es wird in ganz Österreich sein wo als Wohnprojekte sind.

00:01:27: Und gibt's für Interessierte eine Website wo diese Projekte zu besichtigen sind und um welche Uhrzeit von wann bis wann?

00:01:37: Also wir haben die Kernzeit wahrscheinlich eher am Nachmittag aber im Prinzip auch die Zeiten Individuell unterschiedlich von Projekt zu Projekt und man kann das alles nachschauen auf der Webseite von der Initiative Gemeinsam Bauen Wohnen unter www.ini-gbw.org.

00:01:55: Ich stelle den Link dann in diesem Shownote zu dieser Episode.

00:02:00: Iris, was sieht man in Oberösterreich an Projekten?

00:02:04: In Oberösterreich ist einmal das Co-Housing in der Holzstrasse dabei.

00:02:08: Das ist zentral im Linzgelegen ein Stadt.

00:02:11: Projekt in der Stadt, relativ neue.

00:02:15: Da sind die Leute eingezogen.

00:02:16: Ich habe das Glück gehabt, dass ich damit entworfen habe.

00:02:19: im Architekturbüro beim Gernot Fritz, war ich da angestellt.

00:02:23: und dann gibt es noch weiter außerhalb gelegen des Genavo in Garsten, das ist in der Nähe von Steier und neu dazugekommen sind das Waldbeck in Traunkirchen nicht so weit weg vom Hallstatt Und der Bielehof in Rützenmoos, das ist in der Nähe von Regau.

00:02:41: Das sind jetzt die ersten vier, die schon umgesetzt worden sind, die mir einfangen.

00:02:46: und dann gibt es auch noch zwei drei Baugruppen, die sich wahrscheinlich im Co-Housing an der Holzstraße vorstellen werden.

00:02:53: Ich kenne ein solches Wohnprojekt relativ gut in dem Wand meine Tochter.

00:02:59: Da gibt's ja auch schon eine Episode dieses Podcasts.

00:03:03: zu diesem Wohnprojekt ist es ja schwerpunktmäßig das gemeinsame Wohnen.

00:03:10: Das Bauen hat damals in erster Linie eine Baufirma erledigt, ich finde sehr spannend dass ihr im Namen eurer Initiative das Bauen vor dem Wohnen stehen habt.

00:03:24: Es ist natürlich ein Projektablauf sollte zuerst gebaut und dann gewohnt werden.

00:03:30: aber steht das auch bei euch?

00:03:32: In der Beteutung vorne oder gewinnt das gemeinsame Bauen in letzter Zeit mehr an Bedeutung.

00:03:42: Im Prinzip ist es natürlich auch dem geschuldet, dass man für diese Anfangsphase einfach Baugruppe sagt und es geht darum dieses gemeinsame Bau nicht unbedingt immer im Handanlegen gemeinsam – das gab's auch immer wieder!

00:03:58: Aber es geht um diese gemeinsame Planung, das heißt die Entwicklung und die Konzeption dessen was dann dort stattfinden soll findet gemeinschaftlich statt.

00:04:08: Das heisst es gibt dann Vertreter aus der Gruppe die also quasi wahrscheinlich in einem entsprechenden Arbeitsgruppe sitzen um dann die Kommunikation mit den Planenden, mit den Fachplanern Architektinnen und Koch aufrecht zu halten damit dass was dann rauskommt wirklich mehr oder weniger den Vorstellungen und Bedürfnissen der jeweiligen Gruppe entspricht.

00:04:31: Und deshalb ist dieses gemeinsame Bauen halt ein vorwiegend gemeinsames Planen, aber es gibt Durchwegprojekte, die also auch dieses Bauen mittlerweile stärker wieder in einen Fokus nehmen.

00:04:44: Das kommt dann darauf an – Ist das ein Bestandsobjekt?

00:04:47: Wo man einfach ausbaut und vielleicht selber Hand anlegt sowie eines der ganz frühesten wie das ökotopische Zentrum im Marielanzendorf ist es quasi im Ausbau, also sprich in der Phase wo dann die Statik und alles was irgendwie ich sage mal wo jemand gerade stehen muss dafür dass das dann auch wirklich stehen bleibt wenn das schon da ist aber um die Finalisierung oder um den Lämpuz oder sonstige Sachen geht.

00:05:13: Also da sind vor allem die Projekte die dann eben ökologischer Materialien einsetzen wollen wie Lämmen- oder Holz

00:05:20: usw.,

00:05:24: gemeinsamen Workshops mit hineinnehmen in diese Finalisierungsphase, weil dieses gemeinsame Tu natürlich extrem gemeinschaftsbildend ist.

00:05:34: Man erlebt sich dann nicht nur im Konzipieren an der Quatschmann und schaut, was das dann als Wernseuerlern soweit ist sondern dieses Handanlegen hat noch eine andere Qualität und die sehr verbindend.

00:05:44: Meine Frage hatte natürlich auch einen praktischen Hintergrund Den.

00:05:49: Angesichts der aktuell immer stärker steigenden Preise fürs Bauen denke ich, dass das gemeinsame Handanliegen eben nicht nur diese positiven Komponenten für die Teambildung und Entwicklung der Gemeinschaft besitzt sondern auch wirklich ganz pragmatisch kostensparen helfen kann.

00:06:11: Iris du bist ja vor der Gründe jetzt handwerklich tätig Du arbeitest sehr viel mit Lehmputz.

00:06:20: Wie erlebst du aktuell die Situation?

00:06:23: Wird dieses Selbermachen aus diesem pragmatischen Zugang heraus eher jetzt mehr nachgefragt, welche Trends beobachtest du

00:06:32: da?".

00:06:33: Ja also ich kann das schon bestätigen.

00:06:35: wir haben immer wieder Projekte wo die Leute selber auch Hand anliegen wollen und jetzt gerade haben wir auch beim Bielehof tatsächlich diesen gemeinschaftlichen Wohnprojekt einen Lehmputz ausgeführt, wo die Bewohner und Bewohnerinnen selber mitgearbeitet haben.

00:06:50: Also die dreizehnjährige hat ihr eigenes Zimmer verputzt!

00:06:54: Es war super spannend mitzugestalten und mit ihnen gemeinsam zu arbeiten aber natürlich auch ein Kostenfaktor der berücksichtigt worden ist dass sie selbst mit gearbeitet haben, die Eigenleistung erbracht haben und so sozusagen wir als Firma weniger Arbeitsstunden verbraucht haben.

00:07:13: Es geht ja nicht nur um die Richtungsphase, sondern wenn ich das selber auch mitgewirkt habe.

00:07:18: Dann hab' ihr ganz eine andere Wertschätzung weil ich weiß wie viel Arbeit da drin steckt und dass man dann nachher auch besser aufpasst.

00:07:25: Also mein, es ist ein generelles Phänomen, dass die Leute in solchen Projekten wohnen für stärkeres Gefühl haben – das is ihres!

00:07:32: Und dann pass sich hier drauf auf wie in meinen eigenen Fürwänden auch oft des Gesamtes.

00:07:38: aber wenn Ich das Ding eben auch noch mitgebaut ist diese Wertschätzung noch viel stärker und zusätzlich natürlich bei einem Material wie Lehm, das kann ich ja auch reparieren.

00:07:49: Relativ viel einfacher als alles andere weil ein Mauerputz da tut man sich schon härter, mein Gedanke aber also mit deinem Leben den kann ich immer wieder faktisch nach bearbeiten und dieses Sanieren und Instand halten ist ja spätestens noch zwanzig dreißig Jahren ein massives Thema das in jedem Projekt stattfinden sollte.

00:08:13: Und wenn ich weiß, wie es geht und wie das gefügt und zusammengestellt ist

00:08:18: usw.,

00:08:19: dann kann ich auch selber mal einfach jenes erledigen ohne dass ich jetzt sofort irgendwem von außen dazuholen muss und wir da müssen die ganze Telefoniereihe und dann Abrechnung und Blas, sondern ich mache das selber – und das passiert in den meisten Projekten einfach!

00:08:36: Da ist dieses Verantwortungsgefühl für das Projekt so hoch.

00:08:39: Da geht irgendwas kaputt, dann repariert man es bevor man jetzt irgendwie an die Hausverwaltung oder sonst wie sich wendet.

00:08:45: Weil man das einfach schneller erledigt haben will und somit sind diese Projekte ganz anders unterwegs.

00:08:52: Und spart damit natürlich auch erheblich Kosten letztlich Wohnkosten im Gebäudebetrieb.

00:08:59: also ich habe das eben in dem bereits erwähnten Projekt mitbekommen dass man für eine sehr hohe Lebensqualität eine relativ geringe Miete zahlt, weil eben so viele Dinge nicht von außen zugekauft werden sondern die Leistungen von dieser Gemeinschaft vom Wohnprojekt selbst erbracht werden.

00:09:22: Da sind wir jetzt quasi ja schon in der Laufphase des Wohnprojekts.

00:09:27: Du hast dich ja konstanziell schon jahrelang mit diesem Thema beschäftigt und bist aktiv in diesem Thema.

00:09:33: Du warst in diesen Bereich geforst Schwerpunktmäßig auch im soziologischen Bereich.

00:09:38: Wie funktioniert dieses Zusammenleben zwischen den einzelnen Mitgliedern des Wohnprojekts?

00:09:45: Aber wenn wir jetzt ganz an den Anfang gehen, jemand interessiert sich für ein Wohnprojekt wie entsteht ein solches Wohnprojekt?

00:09:54: Also es gibt viele Wege aber in Prinzip geht's meistens von dieser Inspiration oder Motivation aus dass man merkt also Alleine ist es nicht so cool, eine Familie zu sein.

00:10:09: Weil da ist einfach oft einmal sehr viel anderes auch noch in dieser Lebensphase zu tun.

00:10:14: oder bei den älter werdenden die merken, okay Familienphase ist vorbei, die Freundinnen und Freunde oder was auch immer sterben womöglich schon weg im schlimmsten Fall.

00:10:25: aber man ist also nicht mehr so eingebunden und angebunden Und merkt man will sicher nicht alleine alt werden.

00:10:32: Und das heißt, die Motivation ist sehr unterschiedlich und im Endeffekt das Wichtigste ist dass sich die Leute zuerst mal informieren was gibt's.

00:10:40: Ja weil man muss nicht jeder das Rad neu erfinden sondern man darf sich inspirieren lassen.

00:10:45: und deshalb ist dieser Tag der offenen Wohnprojekte so ein wichtiges Moment um wo wir gesagt haben bitte nutzt die Chance.

00:10:51: den besten Einblick kriegt man wenn man sich solche Projekte anschaut mit den Leuten redet die so leben Schaut, wie die ticken und es gibt ganz viele verschiedene Projekte und Ansätze und Motivationen.

00:11:03: Und entsprechend einfach schauen will ich Generationen die Mist leben?

00:11:07: Will ich das lieber mit den Gleichaltrigen, wobei wir sehr empfehlen dass das eher die gemischte Variante ist weil diese Projekten ja dann auch Mit den Jahren alle werden älter.

00:11:18: und wann wenn das nicht durchmischt ist dann Ja ist man womöglich irgendwann im Altersheim.

00:11:23: Also das heißt, es hilft wenn wir sich da quasi regular werden.

00:11:26: Die ihr könnt jetzt vielleicht aus ihrem eigenen Erlebnis noch besser beschreiben?

00:11:30: Ja ich bin ja jetzt thirty-fünf Jahre alt und bin in ein Wohnprojekt hineingeboren.

00:11:35: Meine Mutter war jetzt gerade bei unserem ersten Netzwerktreffen der Wohnprojekte in Oberösterreich dabei und hat stolz gesagt sie wird nächstes Jahr oder fünfzig Jahre da drinnen wohnen und sie bezeichnet's auch schon liebevoll als des Altersheim weil fast keine Fluktationen geben.

00:11:51: Es gibt dort sechzehn Wohneinheiten und es sind nur in zwei Wohnanheiten jüngere Familien eingezogen, das heißt die sind jetzt alle ungefähr siebzig Plus und haben sogar schon überlegt ob Sie sich gemeinsam eine Wohnung kaufen damit Sie dort einen Pfleger oder eine Pflegarin einquartieren können.

00:12:10: dann hätten sie wirklich ihr.

00:12:11: Althassheim ist ja auch eine Form des gemeinschaftlichen Wohnens gibt Projekte die sich darauf spezialisiert haben.

00:12:17: Wie heißt das Projekt in Wien, was jetzt gerade?

00:12:20: Es gibt die Kolokationsprojekte.

00:12:22: Die sind also vorwiegend fünfzig Plus bzw.

00:12:26: Silberstreifen.

00:12:27: Salzburg ist ein ganz neues Projekt.

00:12:29: aber es gibt auch dieses Projekt Wall.

00:12:32: Das ist eine Abführzung für Wohnen ohne Alterslimit Und das ist faktisch eine Methode, wo die ein spezifisches und extrem ausgeklügeltes Konzept entwickelt haben.

00:12:44: Dass sie schauen dass die Leute, die da drinnen sind und die sollten natürlich auch nicht kurz vorm Abgang einziehen sondern im besten Fall so lang sie frisch und rüstig sind um sich auch gegenseitig unterstützen können aber dass im Falle das irgendjemand dann doch mehr als eine Nachbarschaftshilfe braucht entsprechend geschultes Pflegepersonal dazugeschaltet werden kann damit jemand wirklich bis zum Ende in dieser Gemeinschaft bleiben kann.

00:13:15: Das sind faktisch sehr solidarische Momente drin, also vom Finanzieren bis zu Wohnen.

00:13:21: da ist quasi eine große jeweilige Einheit wo man seine eigenen vier Wände hat plus Toilette und Bart.

00:13:30: aber im Endeffekt die Infrastruktur des Wohnraumes ist geteilt.

00:13:36: das sind so Cluster wie das in Schweiz ganz üblich ist.

00:13:39: Es ist mehr als eine Legie, also wo man ja nur das Zimmer hat sondern da ist mehr Privatsphäre und es gibt immer wieder so Einheiten mit, ich sag mal sechs bis acht oder sonst wie, also das kann man natürlich individuell wählen.

00:13:52: Personen die da einen gemeinsamen Lebenszusammenhang bilden und dann gibts mehrere davon im ganzen Haus Und die haben aber schlauerweise auch eine Koppelung mit dem Bauträger.

00:14:02: Die macht so, dass in Rest vom Haus dann auch noch andere Menschen unterschiedlichen Alters sind.

00:14:07: Dass sich im besten Fall die Kinder dort einfinden können und dort leben.

00:14:13: Und da hat man quasi auch wieder die Durchmischung.

00:14:15: Das koppeln auch von Kolokation immer wieder.

00:14:19: Da ist dieser Austausch mit Jüngeren dann halt im Nahumfeld gegeben.

00:14:24: Vielleicht noch zu dieser Frage dieses Lebens?

00:14:27: Also prinzipiell teilt ... Den Wohnraum teilweise.

00:14:31: Die meisten Projekte haben eher so Co-Housingstruktur, dass man sich auch den Alltag ein bisschen unterstützt zum Beispiel das wir immer wieder mal gemeinsam kocht oder irgendwas.

00:14:41: da gibt es dann größere Gemeinschaftsräume mit entsprechend ausgestatteten Küchen wo man feste feiern kann und vielleicht auch den vermieten kann nach außen weil diese Gemeinschafteräume ja oft einmal nicht rund um die Uhr genutzt sind sondern wenn sie entsprechend groß sind, natürlich auch für die Nachbarschaft interessant sind um sich dort zu treffen.

00:15:00: Weil dann brauche ich meinen eigenen Wohnraum nicht so groß gestalten sondern kann von den Festeln bis zu irgendwelchen Besuchen von Verwandten bekannten oder sonst wie in der Gästewohnenheit oder ich habe einen Co-Working Space oder Ich habe egal was.

00:15:17: also das ist sehr unterschiedlich.

00:15:19: aber da kann man einfach durch dieses Teilen von Ressourcen und Räumlichkeiten Es braucht schon sehr viel Span und dieses Teilen geht dann bis hin zu dem, dass man sagt es braucht nicht jeder die eigene Waschmaschine oder quasi irgendwelche Werkzeug kann man teilen.

00:15:34: Das heißt da gibt's ein gescheit ausgestattete Werkstätte je nach Projekt hat er eine oder andere vielleicht mehr oder was Neigungen holzt oder sonst irgendwas Und das wird dann auch wirklich repariert gebastelt oder bis hin zur Infrastruktur des jeweiligen Projekts generiert.

00:15:54: Damit ist also dieses Ressourcen schonen wirklich ein gelebtes Modell und das geht soweit, dass man auch für Kinder zum Beispiel die Wachstum schnell raus aus dem Gewand.

00:16:03: Das heißt da wird gewandgetauscht, da wird vielleicht auch die Mobilität gemeinsam gelebt.

00:16:09: Das heisst es gibt Carsharing auf allen möglichen Ebenen mit gemeinsamen geteilten Autos, die halt da waren oder mit bewusst gekauften i E-Autos oder sonst irgendwas, das ist auch sehr unterschiedlich.

00:16:21: Aber das hilft einfach... Wir haben eine Studie gemacht wo man sieht in all diesen Projekten im ländlichen Raum ist diese Rate von Autos zu Personen wesentlich geringer.

00:16:34: Das heißt es teilen sich viel mehr Leiterauto und das hilft natürlich auch.

00:16:39: Also für mich hat sich ja jetzt schon im Laufe unseres Gesprächs Mein Blick, mein Verständnis für Wohnprojekte geweitet.

00:16:47: Ich war quasi geprägt durch meine Erlebn des Wohnprojektes Brotwin-Kalksburg dass ja ein relativ großes Wohnproakt ist in einem ehemaligen Kloster mit sehr viel Garten sogar mit einem eigenen Wald und natürlich auch mit dieser Altersdurchmischung die du beschrieben hast.

00:17:07: da ist es wirklich der älteste Bewonne ist über neunzig, dann wohnen aber meine Enkelkinder dort auch Säuglinge und da ist diese ganze Bandbreite was die Iris erzählt hat.

00:17:19: Das Projekt wo ihre Mutter wohnt war eigentlich fast laut der gleich alte alte Menschenwohnung.

00:17:26: das war für mich nicht sichtbar.

00:17:28: unter auch was mir die Iris im Vorgespräch erzählt hat dass es auch Wohnprojekte ganz speziell in Zinshäusern gibt, wo überhaupt kein Garten ist.

00:17:38: Also ein Wohnprojekt ist eigentlich ein sehr, sehr weites Feld.

00:17:43: Ja definitiv!

00:17:45: Wobei also diese Zinshause?

00:17:47: sind wir noch hart daran am arbeiten, dass wir noch mehr entsprechende Häuser finden weil wir ein eigenes Forschungsprojekt gemacht haben und das war dann eine zweite Nebenschiene als Sondierung noch dazu.

00:17:59: Das nennt sich Zinshaus X-Baubruppe, also Zinshasmalbaubruppel wenn man so will.

00:18:04: Wo wir versucht haben Eigentümern von entsprechenden Objekten und es muss nicht immer nur ein Zinshauss sein aber damals in Wien gestartet haben war das mal jetzt nahe liegend.

00:18:13: Also diese Gründerzeit heißt herzunehmen die extrem eine tragfähige Struktur haben die sehr viel Flexibilität bietet.

00:18:22: Und die Leute haben oft wenn sie so ein Haus haben nicht das Geld dass sie es sinnvoll sanieren.

00:18:28: Mit entsprechenden Leerstand oder Aufstockungsmöglichkeit gekoppelt wäre das ideal, dass sie sagen okay wir öffnen uns in so Wert, dass wir Leute hereinholen die gemeinschaftlich wohnen wollen.

00:18:41: Da gibt es viele ich kann auch dazu und die bereit sind in der einen oder anderen Form mitzuwirken bei der Sanierung oder auch mit zu zahlen je nachdem ob er das im Eigentum erhalten will oder ob er den Baurecht vergibt halt verkauft, vielleicht in einem Habitatmodell wo die Leute dann quasi die Eigenverantwortung übernehmen.

00:19:03: und sie haben jetzt eine Follow-up bekommen.

00:19:05: Das erste Projekt ist nämlich abgeschlossen das heißt jetzt Zinshaus X Baugruppe Netzwerk also ZXB Netzwerk und es wird im Oktober starten und wir hoffen dass wir da noch alles weitere optimieren und noch weitere Leute finden können und dass das wirklich realisiert wird.

00:19:22: aber es gibt ein paar Projekte im Bestand natürlich.

00:19:25: Und was sind so die Forschungsschwerpunkte, wo es jetzt in dem neuen Projekt geht?

00:19:31: Also das, was wir beforschen ist vor allem praktische Forschungen.

00:19:35: Es geht immer wieder darum wie kann man diese Ansprache optimieren damit man den Leuten die Vorteile oder auch überhaupt die Rahmenbedingungen besser erklären kann.

00:19:45: Wie kann man die erreichen und diese Kooperationen und das Matching optimieren?

00:19:50: also das heißt wie kommen die einen zu den anderen kann man ein Verständnis herstellen, beziehungsweise natürlich dann auch diese ganzen technischen Sachen von der Sanierung.

00:20:01: Aber da gibt es halt einfach die Expertinnen, die man sich dann dazu holen kann.

00:20:05: aber es geht vor allem immer noch darum dass wir überhaupt in der breiten Bevölkerung eine Bewusstenschaft das es diese Wohnform gibt und was es bringen kann bis hin zu dem dass man auch den Banken und Finanzierern erklären muss oder den Menschen in einer Politik und in einer Verwaltung was diese Projekte schaffen und eigentlich auch gesamtgesellschaftlich bringen, weil im Endeffekt das sind ja nicht nur Leute die miteinander ein angenehmeres und sich gegenseitig unterstützendes Leben leben wollen.

00:20:35: Sondern es sind dann oft auch Leute, die im Endefekt Berufe haben irgendwelche Fähigkeiten und möglicherweise sind auch welche dabei, egal ob jetzt von ich sage mal ganz platt Schiat zu Masurin bis hinzu Leuten, die in irgendwelchen Veranstaltungen oder sonst was organisieren, oder auch Kreative.

00:20:58: Das heißt die bieten in den jeweiligen Projekten oft auch verschiedenste Angebote an oder Gewerbetreibende, die dann natürlich auch den Umfeld zugutekommt.

00:21:10: Also das aktuelle Paradebeispiel ist Die Hauswirtschaft – das ist ein wahnspezielles Projekt.

00:21:17: Wir haben einen Preis bekommen vom New European Bauhaus also das ist international anerkannt worden.

00:21:23: Die haben gesagt, es ist oft schwierig für so kleine Gewerbetreibende oder eben Leute die Wohnraum und Arbeiten irgendwie verbinden wollen.

00:21:32: Und die haben fünfzig Prozent wohnen und fünfzig prozent arbeiten kombiniert.

00:21:38: Und das ist genial.

00:21:39: und das heißt in diesem Haus hast du einen Kindergarten, du hast dort verschiedenste Leute von eben besagten Scherze Praktiker der das gekröntet hat.

00:21:47: Der Peter Rippel bis hin zu einem ganz großen Co-Working Space wo also viele aus dem Haus natürlich auch selber dort das nutzen wir als Initiative gemeinsam bauen wohnen haben auch dort einen Flex Desk um unsere Infrastruktur irgendwo unterzubringen.

00:22:03: Sie haben einen ganz großen Veranstaltungssaal, der ganz öffentlich vermietet wird und wo diverse Veranstaltung, Tanzaktionen treffen von wem auch immer die Gewerkschaft oder sonst irgendwie.

00:22:15: Also das wird ganz breit angenommen.

00:22:17: Sie haben eine Art Mini-Hotel, wo also quasi diese Gästezimmer quasi auch öffentlich vermietbar sind ein Joghurtstudio und das heißt und ganz viele verschiedene Kreativräume, die man gemeinsam nutzen kann.

00:22:31: Das ist ein extrem lebendiges Haus und natürlich auch ein großes Haus, das sind zwei Hundert Leid.

00:22:37: In dieser Dimension hast du ganz eine andere Wirkkraft und die Sackfabrik hat das vor dreißig Jahren vorgemacht.

00:22:43: Es war eines der ersten ganz großen Projekte, die haben auch schon faktisch Wohnen und Arbeiten kombiniert und haben praktisch in den Räumlichkeiten oder am Areal einer ehemaligen Sack-Fabrik – eigentlich wollten sie es im Bestand nutzen – aber dann In den Prozessen hat so lange gedauert, dass dieses Objekt immer stärker verfallen ist.

00:23:02: So dass es dann irgendwann nimmer ging zu erhalten.

00:23:04: Deshalb haben sie neu gebaut.

00:23:05: im Endeffekt aber die haben faktisch also nicht nur Wohnraum geschaffen sondern ein gemeinsames Badehaus das öffentlich besuchbar ist.

00:23:13: ja weil Sie halt in den Wohnungen nur Duschen haben und wenn sie baden wollten dann sind sie dort.

00:23:19: ins badehausen haben das auf diese Form auch noch breiter öffentlich gemacht.

00:23:23: sie haben eine Kantine, wo Essen gekocht wird von einem sozialen Unternehmen.

00:23:28: Sie haben ein Kulturzentrum das auch vermietbar ist.

00:23:32: sie haben einen Kindergruppe und Kindergarten damals für sich geschaffen.

00:23:35: also die haben faktisch Wohnraum- und Arbeitsmöglichkeiten für sich selber geschaffen Und im Endeffekt zwei Jahre später haben sie sich erweitert in Umfeld Also in der Nachbarschaft eine Ecke weiterfaktisch und noch ein Projekt realisiert Die Misstagfabrik weil die Nachfrage so hoch war.

00:23:52: Das ist einfach, wenn man sieht die Projekte, die dann realisiert werden.

00:23:57: Die funktionieren und die Leute wollen und es gibt jede Menge Warteliste Und sie wollten sich weiter erweitern und haben im Umfeld nichts mehr gekriegt weil die Grundstücke so angezogen sind.

00:24:08: Also leider ist da gentrifizierung passiert Ja?

00:24:11: Weil auch Wohnungen im Um Feld wurden beworben mit Sackfabrikmähe weil es so cool war, dass man dort alles mögliche an Infrastruktur hatte.

00:24:20: Aber sie haben in der Seestadt dann nachdem diese Geschichte in Wien doch sichtbar als Erfolgsmodell anerkannt wurde und weitere Baugruppen ermöglicht wurden mit dem Lisa-Projekt eine Erweiterung geschaffen.

00:24:33: Und also das heißt wir haben auch jetzt erlebt im Tübingen bei einer Exkursion waren wo die Stadt noch viel stärker mit Baugrubben und gemeinschaftlichen Wohnprojekten Städtebau macht.

00:24:46: Das ist ein Ort, der ist quasi größer als klagenfortender Stückchen kleiner als Innsbruh.

00:24:50: Und die haben zwei Hundert Baugruppen.

00:24:53: Das kann man sich fast nicht vorstellen ja?

00:24:55: Die sind ein Stückchen klein und ein bisschen anders als bei uns.

00:24:57: aber da wird einfach das von der Stadt so intensiv vereinfacht dass es quasi wenn du den Zuschlag bekommen hast bei diesem Bewerb innerhalb von zwei Monaten bist mit der Einreichung durch.

00:25:12: Es geht einfach anders also wenn's bei uns ewig warzt.

00:25:14: Du hast ja jetzt eh die perfekte Überleitung geschaffen, abgesehen von den ganzen Vorteilen.

00:25:18: Nämlich zu einem der Hauptziele der Initiative Gemeinsam Bauen und Wohnen dass man eben mit der Politik in Kontakt tritt und Wissensvermittlung macht und auch die Vorteile von gemeinschaftlichen Wohnprojekten aufzeigt und

00:25:33: die

00:25:33: Politik anregt aktiver zu werden und Wohnprojekt einzubinden.

00:25:38: Baugruppen In Wien funktioniert das mittlerweile ja schon halbwegs gut.

00:25:44: Da gibt es gewisse Grundstücke, die Baugruppen vorgesehen werden aber im Rest von Österreich wie auch hier in Oberösterreich ist das leider noch nicht so ganz.

00:25:55: angekommen.

00:25:56: Und das ist auch eine der Gründe, warum wir von der Initiative jetzt die Regionalgruppen gegründet haben damit wir stärker in den eigenen Ländern aktiv werden können und dort auch auf die Politikerinnen zugehen können und die motivieren mit uns zusammenzuarbeiten Forschung zu betreiben Baugruppen einzuladen und Baugruppen auch als sehr möglichen zu bauen.

00:26:22: Wir haben im Rahmen eines geförderten Projekts, das Bundesministerium BMW KMS hat uns mitgefördert und wir waren mit Tagungen und verschiedenen Veranstaltungen Gemeindegesprächen in den Bundesländern.

00:26:36: Weil es so wichtig ist dass auch in den verschiedenen Bundesländer diese Wohnform ankommt und in Zuge dessen ist auch eine Publikation entstanden die also auf vierundzwanzig Seiten darstellt wie man zu leben kann was es für Organisationsformen braucht und mit Bildern und allem dran.

00:26:57: Einfach mal reinschnuppern steht auf der Startseite der Initiative Gemeinsam-Bauenwohnung unter www.inigewee.org.

00:27:05: Da vielleicht auch noch ergänzen, das ist ja auch ein großes Anliegen von uns weil wir wollen dass es mehr solche Projekte gibt.

00:27:11: deswegen bieten wir auch Erstberatungen an Für Leute die sich interessieren Das heißt jederzeit mit uns in Kontakt treten.

00:27:19: Wir beißen alle nicht und wir freuen uns immer, wenn Interesse an Projekten besteht.

00:27:24: Diese Kontaktmöglichkeit gibt es natürlich auf eurer Website und da link dazu in den Shownauts zu dieser Episode.

00:27:32: Genau.

00:27:33: Noch eine Frage zur Politik?

00:27:36: Ich habe mich ja geschichtlich doch relativ intensiv mit der Siedler Bewegung in Wien auseinandergesetzt.

00:27:43: Dieses Siederbewegungen hat meiner Meinung nach durchaus Elemente welche mit denen der Baugruppenbewegung zusammen passen.

00:27:54: Und es war damals politisch so, dass einerseits durchaus die Siedler-Bewegung auch von der Gemeinde Wien etwa durch die Gründung der Gesieber – die Gesiebers war ja ursprünglich eine Gesellschaft für den gemeinschaftlichen Einkauf vom Baumaterial also ähnlich wie der Konsumverein -, dass man durch gemeinsamen Großeinkauf günstigere Preise erzielt.

00:28:16: Dann hat es aber parallel zu von der Gemeinde Wien die Tendenz gegeben, diese großen städtischen Wohnhäuser, diese Gemeindepaute zu errichten.

00:28:26: Und letztlich wurde die Siedlerbewegung doch von diesen großen Gemeindebauten verdrängt und ich könnte mir vorstellen dass Menschen in Wohnprojekten im Baugruppen sind das selbstständige Menschen sind die nicht so leicht gelenkt werden können.

00:28:46: Ob

00:28:47: die

00:28:48: Gretchenfrage vielleicht ist, hat die Politik überhaupt Interesse an solchen selbstständig agierenden Menschen?

00:28:56: Ich

00:28:56: glaube ja auch wenn natürlich Menschen die selber denken und es gelernt haben vor allem also ich unterstelle niemanden das er jetzt über denkt.

00:29:05: aber wenn ich verstanden habe dass wenn ich mich zusammen tue und quasi gemeinsam ein Ziel finde, für das man miteinander gehen will.

00:29:16: Dann bin ich wesentlich, habe mir mehr Chancen auf Erfolg als wenn ich immer Leingang losstarte und nur nach meinem Gut dünken halt was auch immer probiere.

00:29:27: es gibt natürlich viele Leute die im Alleingang auch schon viel bewegt haben.

00:29:30: aber also wenn ich etwas Breites bewegen will oder etwas Großes ja dann ist es immer leichter dass in der Gruppe zu machen sagt man diese Schwarmintelligenz oder diese kollektive Intelligenz ab dem Moment, wo fünf Leute miteinander abgestimmt haben was denn sinnvoll ist.

00:29:50: Fünf verschiedene Denkrichtungen mehr oder weniger eine gemeinsame Linie gefunden und das ist dann schon ein sehr breites Ding und insofern können solche Projekte sehr viel bewegen.

00:30:03: und trotzdem es braucht an die Unterstützung von der Politik.

00:30:07: und warum.

00:30:08: Also ich glaube, dass es demokratiepolitisch ganz wichtig ist, dass die Leute verstehen, dass sie was verändern können und dass sie gemeinsam mehr bewegen.

00:30:17: Es sind ganz viele dieser Projekte im Prinzip dann nicht nur in die Eigenverantwortung gegangen sondern vielleicht sogar auch in die Lokalpolitik das die Gemeinderäte geworden sind oder als Schulsprecher oder sonst irgendwas.

00:30:30: weil Sie Verstanden haben Engagement bringt etwas.

00:30:33: Ich glaube Man kann wirklich zu Recht sagen, dass gemeinschaftliche Wohnprojekte eine Schule der Demokratie sind.

00:30:39: Weil man lernt, dass man in dieser Abstimmung ein größeres Win-win schafft.

00:30:45: und es ist ja auch wenn man sich das anschaut mit der Sackfabrik was du vorher gesagt hast.

00:30:49: Wenn dann auf einmal des Viertel

00:30:51: super hip wird

00:30:53: oder wieder belebt wird Dann ist es ja auch positiv für die Politik weil sie ja auch davon profitieren werden das beliebtere Wohnviertel werden.

00:31:03: Es ist sogar so weit gegangen, dass sie eine Gruppe gegründet haben aus der Sargfabrik herausinitiert für das Matzener Viertel.

00:31:11: Weil sie gesagt haben wir wollen nicht nur ein feines Leben haben sondern wir wollen, dass es das ganze Viertellaktiv verwirrt.

00:31:18: Das heißt es gibt jetzt eine Wohnstraße dort und einen Markt dort.

00:31:23: Es gibt verschiedene Aktivitäten zur Beläbung von diversen erdgeschossenen Leerständen also lokalen Ehemaligen usw.. Veranstaltungen aller Arzt.

00:31:34: Das heißt, das ist nicht nur dort zu beobachten sondern immer wieder oder auch bei der Mobilität also zum Beispiel bei Promali in Oberwölk.

00:31:43: Die sind vier Kilometer vom nächsten Bahnhaltestellenpunkt entfernt und damit dann nicht jeder Ansel hinfahren muss haben die faktisch mit der Gemeinde eine Art Abholservice gegründet wo natürlich auch sämtliche ältere Bewohnerinnen des Ortes zum Arzt zur Apotheke zu, ich weiß nicht wem gebracht werden können und freiwillig gefahren.

00:32:06: Die Gemeinde stellt das Auto.

00:32:07: Also das ist aus der Mobilitätsgruppe heraus entstanden und natürlich mit vielen Unterstützenden auch aus den Projekten weil die eben verstanden haben es geht mehr wenn man's miteinander tut.

00:32:19: Sehr schön!

00:32:20: Das heißt am Samstag dem sechsundzwanzigsten neunten kann man das am Tag der offenen Wohnprojekte alles live und in Farbe sehen.

00:32:34: Und vor allem mit den Leuten reden, das ist glaube ich das Wichtigste wenn man so ein bisschen hinein schnuppern kann wie du es nie und darum macht sie das

00:32:41: usw.,

00:32:43: das inspiriert.

00:32:44: Konstanze Iris!

00:32:46: Ich danke euch beiden sehr herzlich für diese schöne Gespräche und die wirklich interessanten Informationen.

Über diesen Podcast

Simple Smart Buildings steht für Gebäude die einfach und dauerhaft gebaut sind. Für die Generationen vor uns war es ganz normal mit einfachen Mitteln dauerhafte Gebäude zu errichten. Diese Art zu bauen hat sich über Jahrhunderte bewährt und wir können daraus lernen. In den verschiedenen Regionen entwickelten sich aus lokal vorhandenen Baustoffen resiliente Baukonstruktionen und Gebäudetypen, welche Jahrhunderte überdauert haben und gerade deshalb immer noch eine hohe Nutzungsqualität bieten. Dieser Podcast erzählt von Möglichkeiten einfach gut zu bauen.
Ab Folge 140 ist für jede Episode ein redaktionell bearbeitetes Transskript hochgeladen.

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von und mit Friedrich Idam und Günther Kain

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