Friedrich Idam:
Heute zu Gast in Simple Smart Buildings, wieder einmal Joel Schmalnauer. Joel Schmalnauer ist, wie man in Österreich sagt Tischlermeister, in Deutschland Schreinermeister. Er unterrichtet an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Hallstatt. Joel Schmalnauer ist mit dem Umbau, mit der Renovierung des Hauses, das er von seinem Großvater geerbt hat, fast fertig. Das Thema, das wir heute besprechen werden, ist der Fenstertausch, wobei für mich der Begriff Fenstertausch ja eigentlich nicht stimmt, weil Tausch ist ja für mich etwas Gleichwertiges. Also wenn ich etwas austausche oder wenn ich etwas tausche, ist es ja gleich. Also wenn ich zum Beispiel ein Kastenfenster entferne und wieder ein Kastenfenster einbaue, ist es ein Tausch. Wenn ich ein Kastenfenster entferne und ein Einfachfenster einbaue, ist es ja letztlich eine Veränderung. Wie siehst du dieses Thema?
Joel Schmalnauer:
Ja, natürlich im umgangssprachlichen Bereich sagt man natürlich, man tut Fenster tauschen. Ob das jetzt genauso zu beurteilen ist oder was da die richtige Formulierung wäre, könnte man sich streiten. Im Grunde geht es darum, eben aus welchen Gründen auch immer alte Fenster aus dem System herauszunehmen und gegen neue und das ist in der Regel etwas, ich möchte jetzt nicht sagen höherwertigeres, aber in gewissen Parametern wie zum Beispiel dem U-Wert eine Verbesserung herzustellen.
Friedrich Idam:
Jetzt ein vielleicht kritischer Einwand. Es ist ja immer noch die Tendenz, den U-Wert und der U-Wert, dieser U-Wert wird ja in Watt pro Quadratmeter Kelvin angegeben, also Watt. Es ist eine Aussage darüber, wie viel Energie durch einen Bauteil strömt. Und ich denke, wenn wir jetzt immer noch verstärkt daran arbeiten, die Fenster so zu gestalten, dass möglichst wenig Energie durch diese Fenster geht, dann tun wir ja so, als wie wenn wir einer neuen Eiszeit entgegen gingen, wenn das so wichtig wäre. Aber das ist ja offensichtlich nicht der Fall.
Joel Schmalnauer:
Ja, vielleicht der Hintergrund. Was war mein Beweggrund, die alten Fenster gegen neue zu tauschen? Es war einerseits die sehr heterogene Gestaltung. Es sind in meinem Haus vom einfachen Pfostenstockfenster, wo wirklich zwei einfache Glasscheiben drinnen waren, über Verbundfenster bis zu Isolierglasfenstern, war alles verbaut. Und das war vielleicht ein Grund, einfach einmal dieses System in ein einheitliches überzuführen. Andererseits war gerade bei den neuesten, bei den Isolierglasfenstern, eben sehr oft das Glas im Glaszwischenraum, zwischen den beiden Glasscheiben, dieser Zwischenraum nicht mehr ganz dicht und so durch Kondensat in dem Glaszwischenraum, wo natürlich zumindest eben das Glas zu tauschen wäre, um wirklich wieder eine optimale Nutzung zu gewährleisten. Und so habe ich mich dazu entschieden, eben dieses gesamte System zu tauschen und da neue Fenster einzusetzen. Allerdings nicht so stark mit dem Hintergrund den U-Wert besonders zu erhöhen. Denn tatsächlich war es so, dass ich mit meinen Fenstern, ich habe mich kurz mit dem Thema Förderungen beschäftigt, die [österreichische] Bundesförderung sofort fallen gelassen, denn da muss man nachweisen, dass ein Fachbetrieb diese Fenster eingebaut hat. Also ich als Tischlermeister darf mir meine Fenster nicht selbst einbauen, außer ich finde irgendeine Firma, die mir unterschreibt, sie hätten das gemacht. Bei der [österreichischen] Landesförderung wäre es möglich gewesen, nur den Materialwert der Fenster einzureichen, allerdings nur, wenn ein Mindest-U-Wert erfüllt ist. Und ich habe mich aber entschieden, bei meinen Fenstern nur eine Zweifachverglasung zu verwenden, was heutzutage mir überall abgeraten wurde.
Mit welchem Hintergrund? Ich habe mir einerseits meine Wandkonstruktionen, den Wärmedurchgang berechnet, andererseits von den Fenstern und wollte keinesfalls, dass die Fenster einen besseren U-Wert haben als die Wand. Ich bin jetzt kein Bauphysiker, aber so viel habe ich mich mit dem Thema beschäftigt. Wenn es zu Kondensat kommt, weil Feuchtigkeit im Raum an einer kühleren Fläche kondensiert, wenn das an den Fenstern passiert, dann sehe ich das. Ich kann das Fenster öffnen und die feuchte Raumluft gegen eine trockenere Außenluft gerade im Winter austauschen. Wenn das allerdings an den Fenstern nicht passiert, weil die einen besseren U-Wert haben als die Wand und somit die Feuchtigkeit an der Wand kondensiert, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es zu Schimmelbildung kommt.
Friedrich Idam:
Da stimme ich dir 100% zu und ich würde sogar das Adjektiv besserer U-Wert durch Höheren ersetzen. Er ist höher, aber höher heißt nicht immer gut. Also für mich gibt es auch Argumente für die sogenannte Zweischeibenverglasung. Vielleicht als Erklärung für unsere Hörerinnen und Hörer, die Art der Verglasung von Fenstern hat sich im Laufe der Zeit verändert. Wenn wir weit zurückgehen, die ersten Fenster, wenn wir da vielleicht in die Renaissance, ins 16. Jahrhunderts zurückgehen, das waren alles Einscheibengläser, also dünne, vielleicht zwei Millimeter starke Gläser in einer Glasebene. Natürlich mit einem sehr hohen Wärmedurchgang. Und im Lauf der Zeit wurden die Scheiben mehr, vor allen Dingen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als man begann, die von dir beschriebenen Isolierverglasungen zu entwickeln, wo zwei Scheiben zu einem Verbund verklebt wurden, mit einem Abstand, mit einem sogenannten Steg. Und wo dann natürlich mit fortschreitender Technologie dieser Zwischenraum zwischen den Scheiben mit speziellen Gasen gefüllt wurde, mit Edelgasen, die nicht so stark wärmeleitend sind. Und durch diese Maßnahmen wurde der Wärmedurchgang durch diese Konstruktionen immer weiter reduziert. Neueste Entwicklung sind jetzt Dreischeibengläser. Die haben aber nicht nur Vorteile. Sie sind sehr, sehr stark auf die Reduktion des Wärmedurchgangs fokussiert, so als wenn wir einer neuen Eiszeit entgegen gingen. Aber dafür bezahlt man auch einen Preis. In der Technik ist es ja immer so, wenn man in einem Bereich optimiert, hat man in einem anderen Bereich Verluste. Das ist einerseits der Tageslichtdurchgang, weil ja diese Gläser teilweise auch schon metallbedampft sind. Also da sind hauchdünne Metallschichten aufgedampft, etwa in dem Viertel einer bestimmten Lichtwellenlänge, sodass Infrarotenergie von außen nicht mehr durchgeht und dadurch dringt relativ wenig Tageslicht ein. Also wenn herkömmliche Kastenfenster, Pfostenstockfenster du benannt hast, da gehen teilweise noch 90% des Tageslichts in den Raum herein. So lassen solche hochmodernen, u-wertoptimierten Fenster nur noch ein Drittel des Tageslichts rein. Also man verliert an Lichtmenge, man verliert auch an Lichtqualität. Diese Metallschichten verändern das Licht. Also hier kommt es zu Veränderungen, wo man immer überlegen muss, ist mir dieser Preis das wert? Und natürlich ein weiteres Thema ist das Gewicht. Du wirst als Tischlermeister natürlich mit der Thematik der Fensterbeschläge konfrontiert sein. Und wenn jetzt die Gläser besonders schwer sind, werden natürlich die Beschläge des Fensters entsprechend belastet.
Joel Schmalnauer:
Richtig, also das war ein weiterer Grund, mich für die Zweischeibenverglasung zu entscheiden. Übrigens, was du gesagt hast, neueste Entwicklung: Dreischeibenverglasung. Ich habe auch schon von vier Scheibenverglasungen gehört.
Friedrich Idam:
Ich lerne dazu.
Joel Schmalnauer:
Eben die Beschläge. Mir wurde natürlich vom Hersteller versichert, dass die Beschläge für das Gewicht einer Dreischeibenverglasung durchaus ausgelegt sind. Allerdings die Frage ist, in welchem Zeitraum. Natürlich, Gewährleistungsansprüche bestehen eine gewisse Zeit, aber wenn dann nach 15 Jahren ein Beschlag bricht, im Optimalfall gibt es das System noch, ich kann den Beschlag nachbestellen, ansonsten vielleicht selber irgendwas sonderanfertigen, aber ansonsten bin ich überzeugt, dass durch das geringere Gewicht einer Zweischeibenverglasung die Beschläge deutlich länger halten werden. Und gerade auch von der Manipulation, vom Einbau muss ich sagen, ich habe alle Fensterflügeln selbst und alleine in die entsprechenden Beschläge hineinheben können, ausgenommen die Balkontüren und auch da hat mir mein Vater geholfen. Und er war begeistert, wie schön man zu zweit so eine Balkontür in den ersten Stock hinauftragen konnte, weil er hat auch meinem Bruder beim Einbau der Fenster geholfen - mit drei Scheibenverglasungen - und da hat man wirklich zu tun, das zu zweit zu manipulieren.
Friedrich Idam:
Hast du die Fenster selbst gefertigt oder hast du industriell produzierte Fenster eingebaut?
Joel Schmalnauer:
Ich habe mich dazu schon entschlossen, die Fenster industriell fertigen zu lassen und habe mich dafür ein Holz-Alu-System entschieden. Also im Innenraum kam für mich als Tischler Kunststoff nicht in Frage. Da wollte ich einfach die optische Oberfläche und das Gefühl von Holz hat mich aber dann doch im Außenbereich für die Aluschale entschieden, weil sie eben doch einfach von der Wartung unproblematisch ist, sage ich einmal.
Friedrich Idam:
Zumindest von außen betrachtet, also zumindest die erste Generation Holz-Alu-Fenster, die ich kenne, ist ja das Problem, dass diese außenliegende Aluschale die höchste Dampfdiffusions-Widerstandsklasse besitzt. Also Alu hat ja einen μ-Wert gegen unendlich. Dass es zwar optisch intakt aussieht, aber dass es zwischen der Außenseite des Flügels und der Aluschale zur Kondensatbildung kommt und das Holz hinter der Aluschale verfault. Hast du dich da mit diesem Thema beschäftigt? Gibt es da jetzt Alu-Systeme, wo die Feuchtigkeit ausdiffundieren kann, wo diese Schäden nicht mehr auftreten?
Joel Schmalnauer:
Also bei dem System, das ich verwendet habe oder eingebaut habe, ist es tatsächlich so, dass die Aluschale vom Holz durch einen Zwischenraum, ich sage einmal im Bereich 3 bis 4 mm Abstand getrennt ist und eben dieser Bereich, wo das Alu ist, wirklich die Luft durchströmen kann. Also der hat nicht den Anspruch, dicht zu sein, sondern wirklich nur den Schlagregen abzuhalten und die Dichtebenen kommen dann eben dahinter im Bereich, wo das Holz ist.
Friedrich Idam:
Vielleicht noch einmal eine Frage zur Fertigung. Mein Schwiegervater war eben auch Tischler und der hat sich in den 1970er Jahren noch, 1960er, 1970er Jahre, da hat auch der Hausbau entsprechend lange gedauert, eigentlich alle Fenster noch selbst gefertigt. Der hat auch mir geholfen, für das Salettl, diese Einfachverglasung, diese Sprossenfenster selbst zu fertigen. Du bist jetzt Tischlermeister im Jahr 2025. Für dich ist jetzt schon die Entscheidung Richtung industriell gefertigtes Fenster gefallen. Was hat sich deiner Meinung nach verändert, dass man selbst als Tischlermeister eigentlich nicht mehr ernsthaft erwägt, Fenster selbst zu fertigen?
Joel Schmalnauer:
Ich habe ja durchaus auch Fenster gefertigt. Über die Werkstätte haben wir gesprochen, Pfostenstockfenster, wo ich die 40 Flügel selbst gefertigt habe. Zu klassischen Fenstern würde ich jetzt sagen, einerseits, wenn ich jetzt wirklich Holz-Alu-Fenster fertigen würde und die Aluschale entsprechend dazu bestellen würde, die Beschläge kaufen würde, das Glas kaufen würde, könnte ich mir vorstellen, als Einzelperson diese Sachen zu beziehen, bin ich mir relativ sicher, es wäre teurer als die industriellen Fenster.
Friedrich Idam:
Also eine Analogie zum Schneiderhandwerk, dass auch der Kauf des Stoffs, der Kauf hochwertiger Reißverschlüsse, der Knöpfe eigentlich schon so viel kostet, dass dann für die Arbeit eigentlich kein Geld mehr übrig bleibt.
Joel Schmalnauer:
Beziehungsweise glaube ich wirklich, dass das Material teurer wäre, wenn ich es selbst machen würde. Ich denke, bei Möbeln natürlich hat man den Anspruch, wenn man es wirklich selbst macht und handgefertigte Möbel man hat, dann hat man einen Mehrwert, weil man hat wirklich genau das, was man sich vorstellt. Bei Fenstern ist ein industrielles gefertigtes Fenster im Prinzip ja gleich oder gleichwertig wie ein handgefertigtes, weil das System ist das gleiche. Und Fenster kauft man nicht von der Stange in der Regel, sondern Fenster werden auf die entsprechenden Maße gefertigt, auch von den Teilungen, wie man das will. Und von dem her sehe ich eigentlich keinen Mehrwert, diese selbst zu machen.
Friedrich Idam:
Bezüglich der Maße kommen wir, glaube ich, schon ins nächste Thema. Es heißt ja unsere Episode Fenstertausch mit aller Kritik an diesem Begriff. Hast du die Wandöffnungen, die Mauerlichten in derselben Dimension belassen oder hast du da etwas verändert?
Joel Schmalnauer:
Ich habe es größtenteils so gelassen, wie es war. Es gibt im Prinzip drei Punkte, wo ich sie geändert habe oder ändern musste. Einerseits waren das zwei Fenster, wo eben Pfostenstockfenster verbaut waren, die sehr schmal waren. Und bei diesen Fenstern, die ich da gekauft habe, gibt es ein Mindestmaß, damit die Beschläge Platz haben. Und das ist eine breite Stockaußenmaß von 50 Zentimetern. Das gleiche gilt in der Höhe. Und somit musste ich eben bei zwei sehr schmalen Fenstern die Öffnung etwas breiter machen. Und im Kellerbereich bei sehr niedrigen Fenstern auch da eben die in der Höhe ein bisschen etwas hinzufügen, damit das Fenster überhaupt Platz hatte. Ein weiterer Punkt war die beiden Fenster, die direkt im Küchenbereich sind. Diese habe ich um drei Zentimeter höher gesetzt als die ursprünglichen, damit es wieder mit der Küchenarbeitsplatte sich ausgeht. Und wirklich bei einem Element habe ich wirklich etwas geändert, wo nämlich zuvor drei Räume waren und ich durch das Abbrechen der Zwischenwände diese drei Räume und somit auch drei Fenster zu einem kombiniert habe. Und da habe ich eben diese Zwischenräume zwischen den Fenstern abgebrochen und dann ein großes Element hineingesetzt.
Friedrich Idam:
Einer meiner Kritikpunkte an den industriell gefertigten Fenstern ist ja der, dass sie im Vergleich zum Beispiel zu Pfostenstockfenstern oder Kastenfenstern ja wesentlich größere Dimensionen oder Breiten sowohl beim Fensterstock, bei den Flügelprofilen und bei den Sprossen besitzen. Und dass letztlich die Glasfläche, die netto überbleibt, bei derselben Wandöffnung deutlich kleiner ist. Wie schaut da bei dir die Bilanz aus? Glaslichte vorher - nachher?
Joel Schmalnauer:
Ich würde sagen, größtenteils gleich. Sprossen waren vorher bei den Fenstern nicht vorhanden, habe ich bei den neuen auch nicht gemacht. Die Dimensionen sind eigentlich relativ ähnlich, Eben zum Teil vorher schon Isolierglasfenster oder auch Verbundfenster, die auch relativ breite Friese haben oder hatten. Einzig wirklich bei den Pfostenstockfenstern, wo natürlich die Glasfläche etwas kleiner geworden ist.
Friedrich Idam:
Aber es ist nicht dramatisch.
Joel Schmalnauer:
Nicht dramatisch.
Friedrich Idam:
Beim Einbau der Fenster, mit welcher Methode hast du die Fenster eingebaut?
Joel Schmalnauer:
Ich habe mich gegen eine normgerechte Variante entschieden. Ich habe im Prinzip versucht, den Außenputz zu belassen, wie er war. Ich habe mich also bemüht, diese Stöcke wirklich vorsichtig herauszunehmen, um den Außenputz möglichst wenig zu schaden. Innenputz habe ich natürlich weggeschlagen, wollte ich sowieso neue Fensterbänke und so weiter setzen. Und habe dann im Anschluss der Fenster auf diese Aluschale ein Kompriband aufgeklebt, um eine schlagregendichte Anbindung an den vorhandenen Außenputz zu haben und habe dann, und das wird dein größter Kritikpunkt sein, die Bauanschlussfuge mit PU-Schaum gefüllt.
Friedrich Idam:
Wenn du jetzt zurückblickst, die Arbeiten sind ja abgeschlossen, was war so dein größtes Aha-Erlebnis oder hat es dir etwas gegeben, mit dem du nicht gerechnet hast, was dann eine Herausforderung dargestellt hat?
Joel Schmalnauer:
Ja, natürlich ist zum Teil dann der Außenputz trotzdem beschädigt worden und ich habe dann aber auch selbst bei den Unbeschädigten noch einmal eine dünne Putzschicht aufgebracht, um einfach ein einheitliches, sauberes Bild zu erlangen, aber ja, das ist zum Teil sehr gut gelungen, zum Teil eben dann wirklich großflächig der Außenputz, also diese weißen Spaletten um die Fenster ausgebrochen. Das ist vielleicht ein Punkt. Ansonsten, nachdem ich natürlich vorher schon eine gewisse Erfahrung mit dem Fenstereinbau hatte, waren da jetzt keine so sonderlichen, unerwarteten Dinge dabei.
Friedrich Idam:
Gibt es einen Punkt, den du unseren Hörerinnen und Hörern bezüglich Fenstertausch ans Herz legen möchtest?
Joel Schmalnauer:
Und was vielleicht bei mir wirklich ein großer Beweggrund war, die Fenster zu tauschen, war, dass ich im gesamten Haus eine Baustelle hatte. Den Fenstertausch muss man sich gut überlegen und vor allem im bewohnten Bereich gut überlegen, weil das beim Fenstertausch eine Sauerei wird. Da kann vielleicht irgendein Unternehmen damit locken, aber so wird es sich nicht abspielen. Also wenn sowieso ein großer Eingriff ins Gebäude ist, macht es vielleicht Sinn, den Fenstertausch um zehn Jahre vorzuziehen, um dann nicht in zehn Jahren im vollen Betrieb des Hauses diesen vornehmen zu müssen.
Friedrich Idam:
Joel, ich danke dir sehr herzlich für das Gespräch.